Hallo Ihr Lieben,
ich habe heute morgen verschlafen - so viel zum Prinzessinnenzimmer....im 12 Stockwerk stürmte es so arg wie in den Bergen und ich hatte Oropax genommern - ein Fehler! Die Reisegruppe saß bereits im Bus als ich aufwachte und unser Reiseleiter rief bei mir auf dem Zimmer an und weckte mich. Ich habe um genau 7 Minuten gebeten, 5 schienen mir zu knapp, fragt mich nicht warum...aber es hat geklappt! Ich war rechtzeitig an Bord und konnte mitfahren.
Dann ging es nach Stellenbosch und Franschhoek, zwei zauberhafte Städtchen, in denen wir noch Souvernirkäufe getätigt haben und ich mein Frühstück nachgeholt habe. Ich war von der Sonne und dem Flair total begeistert. Johannesburg rückt immer ferner. Die Städtchen haben liebevoll eingerichtete Läden, die direkt in ein Restaurant münden. So war der Übergang zwischen Schlemmen und Shoppen nicht all' zu groß. Ich habe mir eine schöne Tasche gekauft, bin aber ansosten sehr glücklich mit den Erlebnissen. Wieder einmal ist mir klar geworden, dass ich auf Materielles keinen großen Wert lege. Das Leben und Erleben ist das Wichtigste.
Am Nachmittag haben wir noch eines der Gefängnisse von Nelson Mandela sowie das Sprachendenkmal und eine Weinprobe besucht. Wieder so eine Art Mao-Statue, die uns im Niemandsland begrüßte...
Danach ging es auf das Weingut von Nederburg, wo uns die 78-jährige Pauline durch die Weinbauergeschichte der Familie Graue führte und mit leckeren Tropfen verköstigte. Interessant dabei: die Weißen haben immer Wein getrunken, die Schwarzen Bier. Wein war schon immer in den Geschäften zu beziehen, Bier dagegen verboten. Man hatte einfach aufgrund der Apartheid angenommen, dass die Weißen mit dem Alkohol umgehen können und die Schwarzen nicht - unfassbar! Dann hat sie und uns auch eine Kostprobe von Afrikaans gegeben, das ich auch bei langsamer Aussprache verstehen konnte, denn es ist Kapholländisch oder Kolonial-Niederländisch - eine Mischung aus Deutsch und Englisch, Also das lerne ich auch noch;-)
So nun geht's ab ins Bettchen und wenn ihr euch jetzt fragt, wie meine Blogs entstanden sind: meistens im Bus oder abends im Bett. Ich hoffe, Ihr habt Spaß daran. Gute Nacht, morgen geht's ans Kap der guten Hoffnung,
Eure Maggie















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