der Nachtflug mit der SA war ruhig und ich konnte sogar ein paar Stunden schlafen, aber einen Schnupfen habe ich mir dank der Aircondition an Bord dennoch eingefangen. Den kuriere ich jetzt schnellstmöglich aus. Neben mir saß bereits die erste Teilnehmerin unserer Rundreise, Angela aus dem Zillertal. So war der Flug extrem kurzweilig, wir haben gequatscht, etwas gegessen und getrunken und schon sind wir in den Schlaf gefallen. Nach der pünktlichen Landung in Johannesburg haben wir die anderen Reiseteilnehmer kennengelernt, 15 Frauen und 3 Männer. Es wird spannend;-) Der Reiseleiter Herr O, kommt übrigens aus Schlesien 10 km von meinem Geburtsort entfernt und meine Wurzeln verfolgen mich bis nach Afrika. Er ist ein patenter Mann und mahnt uns zur Vorsicht. Wir sollen neben den Malariamücken auch auf Skorpione achten und so langsam wird mir klar, dass wir hier in der Wildnis sind. Die Hotelanlage Hippo Hollow in der Nähe des Krüger Nationalparks wirkt wie ein friedliches Hobbitdörfchen, wäre da nicht der Flußlauf direkt am Restaurant, der Flußpferde (Hallo Gregor;-)) beherbergt, die wesentlich gefährlicher als Krokodile sind. Die Touristen machen Fotos während die Securities am Flußlauf postieren, damit kein dummer Touri ins Wasser fällt und regelrecht zerfleischt wird. Nach einer kleinen Kennenlernrunde, einem köstlichen Barbecue und Gesängen von einheimischen Jugendlichen liege ich jetzt im Bett, da morgen der Wecker um 4:10 Uhr klingelt - es geht auf Safari und wir müssen die Tiere vor der großen Hitze abpassen. Drückt mir die Daumen, dass ich schöne Motive vor die Kamera bekomme;-)
Gute Nacht,
Eure Maggie








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